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Zufallszitat

Diese Einstellung, immer die Schlappohren hängen zu lassen, muss aufhören.
[Uwe Seeler (*1936), deutscher Fußballspieler]

 

WebSozis-Nachrichten

01.09.2010 19:28 Sparpläne gefährden soziale Balance
Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres Sparpakets die Halbierung der Städtebauförderung von rund 600 auf 300 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Eine Kürzung um 50% - das ist das Aus für viele Sanierungsvorhaben und Quartiersmanagements.

25.08.2010 18:40 Koalition reagiert endlich auf Datenschutzskandale
Nach dem Gesetzentwurf der Koalition wären die heimlichen Überwachungspraktiken, die Lidl, die Deutsche Bahn oder Burger King letztes Jahr für ihre Beschäftigen verwendet haben, erfreulicherweise nicht mehr erlaubt, dafür können Beschäftigte jetzt um so intensiver offen und permanent überwacht werden.

19.08.2010 17:00 Röslers Gesundheitspolitik ist sozial ungerecht und verantwortungslos
Mit dem Säumniszuschlag von bis zu 225 Euro pflückt die schwarz-gelbe Bundesregierung auch das letzte soziale Feigenblatt von den Zusatzbeiträgen.

13.08.2010 18:39 Chipkarte ist kein Ersatz für kostenfreie Kitaplätze
Die Chipkarte ist kein Ersatz für den gebührenfreien Zugang zu Bildungseinrichtungen. Viel wichtiger ist es, dass endlich ausreichend Kitaplätze und vor allem eine schrittweise Gebührenfreiheit für die frühkindliche Bildung geschaffen werden.

12.08.2010 17:06 Schluss mit den Steuersubventionen für Niedriglöhne
Elf Milliarden Euro mussten allein 2009 aufgewandt werden, um Niedrigstlöhne durch ergänzende ALG-II-Leistungen aufzustocken. Damit muss endlich Schluss sein. Der Steuerzahler darf nicht länger die Geiz-ist-geil-Mentalität der Unternehmen subventionieren.

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WebSozis-Seite des Monats November 2009

 

Schwarz-gelbe Landesregierung will Berufskollegs in NRW nicht weiterentwickeln

Schule und Bildung

Mit Verwunderung und Unverständnis reagiert der SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Leuchtenberg, auf die Ablehnung durch die schwarz-gelbe Landesregierung des von der SPD-Landtagsfraktion eingebrachten Antrags zur Weiterentwicklung der Berufskollegs in NRW. Hiervon ist auch die Institution in Kempen betroffen.

Inhalt des Antrags ist die Anpassung der Kollegs an die sich veränderten Bedürfnisse. "Fakt ist, dass die Berufskollegs die größte Schulform der Sekundarstufe II sind", so der Abgeordnete. Weiterhin dürfe man nicht vergessen, dass sie 40% aller Hochschulzugangsberechtigungen und sogar 80% für die Fachhochschulen vergeben. Das sei Grund genug, intensiv über die in dem Antrag genannten Kriterien zu diskutieren.

Als Beispiel führt Leuchtenberg das unzureichende Ausbildungsangebot der Wirtschaft an. "Hier ist es doch so, dass die Berufskollegs quasi Ausfallbürge der Wirtschaft sind, weil sie ständig mehr junge Menschen aufnehmen müssen, die in der Wirtschaft leider keinen Ausbildungsplatz finden", so Leuchtenberg weiter. Er führt die Ablehnung darauf zu zurück, dass die sehr erfolgreiche Konzipierung und Einführung der Berufskollegs 1998 unter der sozialdemokratischen Regierung stattfand.