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Uwe Leuchtenberg.

Rede von Uwe Leuchtenberg anläßlich des Neujahrsempfangs der Tönisvorster SPD :

Allgemein


Uwe Leuchtenberg MdL

Am 11. Januar diesen Jahres luden der Vorstand und die Fraktion der Tönisvorster SPD zum Neujahrsempfang in Haus Wirichs.

Zu diesem Anlass hielt ich eine kurze Rede, die ich auch den Besuchern meiner Homepage nicht vorenthalten möchte.

Guten morgen meine Damen und Herren,

ich freue mich, sie als Gäste der Tönisvorster SPD begrüßen zu dürfen.

Wir stehen am Beginn eines spannenden Jahres, und es wird einige Veränderungen geben.
Eine Veränderung ist sicher:
Albert Schwarz, den ich als Bürgermeister von Tönisvorst hier heute Morgen besonders begrüßen wollte, wird Rentner, so stand es jedenfalls in der Zeitung.

Aber was passiert sonst noch?
Ich bin kein Wahrsager - also halte ich mich mit Vermutungen zurück. Ich werde auch nicht den politischen Aschermittwoch vorziehen und Noten verteilen.

Ich werde mich auch nicht mit den politischen Mitbewerbern beschäftigen, so wie sie es mit uns tun, sondern ich sage ihnen, was wir uns wünschen, was wir wollen.

In der Tönisvorster SPD wachsen seit Monaten die Mitgliederzahlen.

In der Partei wachsen Zuversicht und Selbstbewusstsein. Wie sagt man so schön:
"Es ist wieder Zug im Kamin."

Die Grundstimmung ist positiv. Das ist überall zu spüren.

Von der SPD können Sie klare Aussagen erwarten.
Auf Landesebene heißt dies:

Klare Aussagen gegen Sozialabbau und Ausgrenzung,
klare Kante gegen die schwarz-gelbe Losung "Freiheit vor Gleichheit" und
klare Kante gegen eine Politik des "Privat vor Staat“.

Hier in Tönisvorst bedeutet dies:

Wir sind nah bei den Menschen, wir werden die Verantwortung übernehmen im Interesse unserer Bürger, Tönisvorst zu gestalten.
Wir machen keine unbezahlbaren Wahlversprechen sondern eine ehrliche Politik.

Neben den immer wieder genannten Probleme, die in den letzten Jahren nicht abgearbeitet wurden, wie

fehlende Gewerbeflächen
Stadtentwicklung, hier Innenstadt Vorst und St. Tönis,
Erhalt unserer Bausubstanz, gerade auch an den Schulen
Investitionen in Hallen und Sportplätze,

hilft ja hier vielleicht das Konjunkturpaket 2, denn hier sollen 50 Milliarden bereitgestellt werden. Wir erwarten, dass die Verwaltung eine Liste mit notwendigen Maßnahmen und Finanzierungsvorschlägen vorbereitet, um rechtzeitig Anträge auf den Weg zu bringen

Es stehen einige Punkte auf unserer Agenda, die wir anpacken.

Wir wollen neben dem Jugendparlament, welches unsere volle Unterstützung hat, einen Seniorenrat etablieren.

Wir wollen mehr Ganztagsbetreuung an Kindergärten und Schulen und wir wollen dabei auch den flexiblen Ganztag an den Schulen

Unser Ziel ist es, dabei eine beitragsfreie Betreuung zu erreichen. (Erlauben sie mir dazu einen Nebensatz. Ich hätte die Kindergelderhöhung z. B. für dieses Ziel genutzt, statt 10 Euro mehr auszuzahlen)

Wir wollen, dass auf Kreisebene, und da bin ich einer Meinung mit dem zukünftigen Landrat Lothar Vauth, eine Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinaus stattfindet, ganz konkret z.B. in Fragen der Gewerbegebiete und des ÖPNV, aber auch in so wichtigen Fragen "Wie gehen wir im Kreis Viersen mit einem Hospiz um?"

Wir werden einen Energiefond auf den Weg bringen, an dem sich unserer Bürger beteiligen können mit dem Ziel, Energie umweltbewusst zu erzeugen, aber auch Geld zu verdienen.

Wir werden mit unserer politischen Mehrheit die Verantwortung, die eine Kommune hat, ernst nehmen.

Wir werden uns nicht nur um die Kinder kümmern sondern auch um die Mütter, dort wo es notwendig ist, so wie es uns die Kollegen in Dormagen gezeigt haben.

Wir werden das Modell der Bürgerarbeit nach Tönisvorst holen.

Wir kümmern uns um Belange der älteren Mitbürger in unserer Stadt, nicht nur im und am Altenheim - sie alle kennen die problematisch Verkehrssituation in Vorst - sondern auch um die berechtigten Interessen der Bürger, die in ihren eigenen 4 Wänden wohnen.
Auch hier müssen Straßen und Gehwege den Bedürfnissen z.B. eines Rollstuhls oder eines Rollators angepasst werden.

Ein Mehr an Bürgerbeteiligung, aber ernst gemeint, wird es mit mir und der SPD geben.

In den letzten Tagen bin ich auch mehrfach zum Krankenhaus angesprochen worden:
Auch hier eine klare Aussage:
Ein Krankenhaus in kommunaler Trägerschaft ist aus meiner Sicht unverzichtbar und an dieses Krankenhaus gehört auch der ärztliche Bereitschaftsdienst für ganz Tönisvorst.

Ich werde, wenn sie mir und uns ihre Stimme geben, die Tönisvorster Verwaltung führen und gemeinsam mit dem Rat, mit allen im Rat Vertretenen und den Bürgern, diese unsere Stadt voranbringen.

Ihnen und Euch

ein gutes, ein spannendes 2009 und seien sie mir nicht böse, den meisten wünsche ich, dass sie ihre Ziele erreichen - mit den anderen freue ich mich auf eine gute Zusammenarbeit und jetzt noch viele gute Gespräche

 

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