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Uwe Leuchtenberg.

SPD fordert zentralen Ärztedienst im Antoniuszentrum :

Gesundheit

Tönisvorst. Erste Gespräche führt der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Bürgermeister von Tönisvorst, Uwe Leuchtenberg, mit dem Geschäftsführer des Kranken- und Seniorenhauses „Antoniuszentrum“, Herr Becker.

Leuchtenberg möchte erreichen, dass niedergelassene Ärzte, die am Wochenende für Tönisvorst zuständig sind, ihren Dienst im Tönisvorster Krankenhaus versehen.

„Hier besteht dringender Handlungsbedarf, da es für viele, besonders für Vorster, die auf Öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, eine Zumutung ist, beispielsweise bis nach Schiefbahn zu fahren, um dort einen Arzt aufzusuchen.“

Vor allem für ältere, erkrankte Menschen wäre das Krankenhaus ein Ort, der ohne größeren Aufwand zu erreichen sei und der ständige Wechsel bei den Bereitschaftsorten würde entfallen – im Gegensatz zu einer Praxis in Anrath oder Neersen.

Der ständige Wechsel bei den Bereitschaftsorten würde auch entfallen. Der Vorteil eines „zentralisierten Dienstes“ sieht Leuchtenberg auch in der Infrastruktur und Ausstattung des Krankenhauses, die im Bedarfsfall genutzt werden kann.

Positive Signale erhielt er bereits vom Antoniuszentrum, dennoch ist die Zustimmung der niedergelassenen Ärzte notwendig. Hier haben jedoch schon einige ihre Bereitschaft zur Mitarbeit signalisiert. Leuchtenberg zeigt sich zuversichtlich.

„Kurzfristig sollten auch Gespräche mit der kassenärztlichen Vereinigung geführt werden“, dadurch er das Projekt vorantreiben. Hierzu wird die SPD-Fraktion einen Antrag stellen, in der die Verwaltung aufgefordert wird, Verhandlungen mit den entsprechenden Stellen aufzunehmen.

Helmut Nitzsche war einer der Vorster, die sich an Leuchtenberg gewandt hatte. Nachdem der 78-Jährige an einem Sonntag unter Rückenschmerzen litt und einen bevorstehenden Hexenschuss befürchtete, griff er zum Telefonhörer. Bei seiner Hausarzt-Praxis erfuhr er durch eine Ansage die Nummer der zuständigen Ärztin in Anrath. „Drei Mal war ich an der Praxis, da die Ärztin immer zu einem anderen entfernten Einsatz gerufen wurde – ich war froh, dass ich mit dem Auto fahren konnte.“

Die Zentralisierung sei eine Notwendigkeit, so Nitzsche, denn derzeit sei der Notdienst katastrophal.

 

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