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Uwe Leuchtenberg.

Wir müssen der Laschenhütte Ihre Ursprünglichkeit erhalten! :

Stadtentwicklung

Tönisvorst. Mit großer Sorge sieht die SPD Tönisvorst die städtebauliche Entwicklung an der Laschenhütte.

Leider hat die CDU die letzte Sitzung des Planungssauschusses platzen lassen und damit eine wichtige Diskussion über diesen B-Plan unmöglich gemacht. Was auch immer Ziel dieses Versuches war, wir Sozialdemokraten sind uns unserer Veranwortung bewusst und fordern einen kritischen Umgang mit der zukünftigen Bebauung.

Es kann und darf nicht Ziel einer Planungspolitik sein immer weitere landwirtschaftliche Flächen zu Baugebieten zu entwickeln und damit immense Gelder in die Taschen van Investoren zu spülen und den strukurell belasteten Haushalt aufzupolieren. Diese städtebaulichen Verfehlungen belasten im Besonderen die kommenden Generationen.

Der Vorsitzende des Planungsausschusses, Hans Joachim Kremser (SPD), stellt fest: "Wir müssen den zukünftigen Generationen den Handlungsspielraum erhalten und nicht jede Möglichkeit von Bebauung heute schon umsetzen."

Ulrike Zitz und Johannes Funck als SPD Vertreter im Planungsausschuss haben dies bereits in den vorhergehenden Ausschusssitzungen immer wieder angemahnt und stets eine äußerst maßvolle Entwicklung gefordert. Das nun vorliegende Konzept geht der Tönisvorster SPD viel zu weit.

Hierzu stellt der SPD-Bürgermeisterkandidat Uwe Leuchtenberg fest: "Wir müssen der Laschenhütte ihre Ursprünglichkeit erhalten!" Die Tonisvorster SPD sagt Ja zu einer vorsichtigen Baulückenschließung im Bereich Laschenhütte, hier unterstützen wir im Besonderen die Anwohner, die schon seit Jahren entsprechende Anträge erfolglos gestellt haben. 150 Häusern mit möglichen 300 Wohneinheiten erteilen wir eine klare Absage.

Helge Schwarz (SPD) erklärt: "Diese massive Umwandlung landwirtschaftlicher Fläche in Bauland ist so heute nicht mehr zu verantworten." Zukünftige Bebauungspläne müssen dem demografischen Wandel Rechnung tragen und daher insbesondere innerstädtische Bereiche betreffen.

Diskutieren Sie mit uns und Vertretern der Verwaltung dieses Thema in einer öffentlichen Fraktionssitzung am Dienstag, 23. Juni, im Rathaus St. Tönis um 20:00 Uhr

(Quelle: Pressemitteilung der SPD Tönisvorst)

Wortlaut des Flugblattes zu diesem Thema:

Grünfläche am Schwimmbad erhalten

Viele Bürger sind besorgt über die Pläne auf einem Teil der Grünfläche zwischen Westring, Schelthofer Straße und Schwimmbad 7 Mehrgenerationenhäuser zu bauen.

Die SPD Tönisvorst teilt die Sorgen der Anwohner. Unsere Mitglieder im Planungsausschuss, Johannes Funck und Ulrike Zitz, waren in die letzte Sitzung des Ausschusses gegangen, um gegen eine Bebauung der städtischen Grünfläche zu stimmen. Doch dann hat die CDU per Geschäftsordnungsantrag die Sitzung platzen lassen. Das hindert uns jedoch nicht daran, die Bürger über unsere Position zu informieren und mit ihnen zu diskutieren.

“Eine lebendige Stadt braucht freie Flächen”, mit diesen Worten lehnt der Bürgermeisterkandidat Uwe Leuchtenberg eine Bebauung vor dem Schwimmbad ab.

Für den SPD-Vorsitzenden Helge Schwarz ist es eine fatale städtebauliche Fehlplanung, an dieser Stelle dreigeschossige Häuser errichten zu wollen. “Die Nachbarn von der Roßstraße würden aus ihren schönen Gärten auf einen Betonklotz mit neun Metern Wandhöhe blicken - eine erdrückende Vorstellung.”

Es darf nicht vergessen werden, dass das Schwimmbad und das Haus des Sports wichtige sportliche und kulturelle Einrichtungen der Stadt sind. Wichtig für ihre Existenz ist ein hohes Maß an Publikumsverkehr. “Wie wir aus vielen Diskussionen in der Vergangenheit wissen, kann die räumliche Nähe zwischen privatem Wohnraum und öffentlichen Einrichtungen ein erhebliches Konfliktpotential beinhalten. Ein Schwimmbad braucht Freiraum und Menschen brauchen Ruhe. In Tönisvorst muss nicht jedes freie Grundstück in der Größe einer Briefmarke bebaut werden” teilt der Planungsausschussvorsitzende Hans Joachim Kremser die Bedenken der Bürger.

Der Fraktionsvorsitzende Dr.Heinz Michael Horst lädt alle interessierten Bürger ein, an der offenen Fraktionssitzung im St. Töniser Rathaus teilzunehmen. “Wir freuen uns auf angeregte Diskussionen und weitere Anregungen.”

 

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